Ach, Weihnachten!

 

Warum hängt der Nikolaus in der Weihnachtsbeleuchtung über einer belebten Fußgängerzone fest mit einem Sack voll Diebesgut? Und was für ein Schreck für den kleinen Jacob, als sein Opa am Heiligen Abend leblos im Sessel sitzt gerade nachdem er in der Küche heimlich Weihnachtskekse stibitzt hatte. Am 6. Januar dann diese drei merkwürdigen Herren im ICE, als Hanna von Hamburg in den Süden fährt. Sie strahlen Ruhe aus und um sie herum weht ein ungewöhnlicher, anheimelnder Duft. Wer sind sie?

Weihnachten könnte so schön sein versammelt drei etwas andere Geschichten zum Festtagsstress.

 

Weihnachten könnte so schön sein, 80 Seiten, Arche Verlag 2018

 

 


Wer ist Radek?

Der alte Radek hat eine Schraube locker – da sind sich Clemens und sein bester Freund Leo einig. Wer im Hochsommer in Gummistiefeln herumläuft, in seinem Bart einen ganzen Insektenzoo beherbergt und ständig einen Rollkoffer hinter sich herzieht, der kann nicht ganz dicht sein. Als sie dann auch noch einen rätselhaften Plan unter Radeks Tür entdecken, stolpern sie hinein in ein unglaubliches Abenteuer.

Zusammen mit der blitzgescheiten Olivia ermitteln die Freunde in der „Unterwelt“ ihrer Heimatstadt und lüften schließlich das Geheimnis. Und sie finden heraus, warum Geld allein nicht glücklich macht, Papierschiffchen aber schon.

 

Die Bratwurstzipfel-Detektive und das Geheimnis des Rollkoffers, Roman für Kinder ab 8 Jahren, 224 Seiten, Ravensburger Verlag 2018

 

Das Buchblögchen meint dazu:

 

»Eines gleich vorweg: Es ist das Kinderbuch-Debüt des Autors und es ist super. Die Sprache ist perfekt für die Zielgruppe, die Geschichte spannend, ohne dem kleinen Leser den Schlaf zu rauben und die Aufmachung genau richtig. Aber worum geht es eigentlich? Es geht um Clemens, seine Freundschaft zu Leo, es geht um die komische Olivia und einen alten Mann, der extrem unheimlich wirkt und allen ein wenig Angst einjagt. Als Clemens eines schönen Tages einen alten Plan findet, überschlagen sich die Ereignisse. Und fast wäre dabei eine wunderbare Jungs-Freundschaft kaputtgegangen. Aber nur fast, denn am Ende geht nicht ein Freund verloren, am Ende kommen neue hinzu.«


Woher, wohin, und wozu das alles?

 

Philipp arbeitet nach einer abgebrochenen Lehre auf einem Recyclinghof. Schnell entwickelt er sich dort zum Hoffnungsträger für seinen Vorgesetzten Uwe. Auf dem Hof arbeiten auch Arturo und João, zwei Portugiesen, die aus dem Kreislauf der Waren ihren eigenen, nicht ganz legalen Nutzen ziehen, für den sie bald auch Philipp gewinnen wollen – bis ihnen ein Großprojekt aus dem Ruder läuft und die aufgeräumte Welt des Recyclinghofes gehörig ins Wanken gerät.


Mein Leben als Hoffnungsträger ist ein Kammerspiel für vier Personen, in dem die Generation Y mit den Konsequenzen der Warenwirtschaft konfrontiert wird, die Wachstum verspricht, während sich der Mensch im Überfluss selbst erstickt.

 

Mein Leben als Hoffnungsträger, Roman, 192 Seiten, Arche Verlag 2017

 

 

Das sagt die Presse:

 

»Wer schon einmal auf einem Recyclinghof etwas abgegeben hat, und sei es nur einen alten Weihnachtsbaum, der weiß um das Potenzial eines solchen Ortes. Steiner schnitzt daraus eine reduzierte, aber bildgewaltige Kulisse an der Peripherie der Großstadt, in der sein Ensemble nicht ohne Wahn agiert, aber ein köstliches Gleichgewicht hält.«

Spiegel Online

 

»Raffiniert verschränkt der Roman das Lebensgefühl der Generation Y mit einem satirischen Blick auf die Wegwerfgesellschaft – und erzählt wie nebenbei noch eine slapstickreiche Ganovenstory.«

Luzerner Zeitung

 

»Eine hintersinnige Parabel auf die Widerwärtigkeiten unserer Welt.«

SRF

 

»Jens Steiner legt ein Buch vor, das seine drei Vorgänger sogar noch übertrifft. Die Dialoge sind hinreißend, die Schilderungen des Alltags auf dem Recyclinghof durchwirkt mit leuchtenden Erinnerungen des Ich-Erzählers Philipp. Die Figuren sind souverän gezeichnet und gegeneinander abgegrenzt, es gibt jede Menge Situationskomik.«

NZZ am Sonntag

 

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